Brustvergrösserung

Diese Operation kann zu jeder Jahreszeit gemacht werden,
jedoch wird von den Patienten die Vorsommerzeit bevorzugt. Der erste
Praxisbesuch des Patienten ist wichtig um eine gegenseitige Vertrauensbasis zu
schaffen. Aus diesem Grund nehme ich mir viel Zeit, um genau über alle
Einzelheiten und Schritte des chirurgischen Eingriffs, sowie über die vom
Patienten ausgewählte Prothesen, zu informieren.
Die Implantate
Heutzutage sind die Silikonimplantate die
zuverlässigsten. Die Sojaimplantate wurden aufgrund zweifelhafter
gesundheitlicher Gründe aus dem Verkehr gezogen. Die von mir bevorzugen
Implantate sind die rauhen Silikonkissen, aufgrund ihrer Konsistenz und
Erscheinung, sowie ihr optisch und gefühlsmäßig natürliches Resultat. Einige
dieser Implantate verfügen über eine anatomische Form, die sehr geeignet ist
für die Rekonstruktion einer Brust. Von den Kochsalzimplantaten rate ich streng
ab, da sie ihre Füllung mit der Zeit
verlieren können und kein optisch gutes Resultat ergeben.
Studien haben ergeben, dass Frauen mit Implantaten nicht
mehr zu Krebs oder anderen immunologischen Krankheiten neigen, als Frauen ohne
Implantaten. Frauen mit Implantaten können ihre Kinder stillen da nicht
bewiesen wurde, dass das Silikon in die Muttermilch gelangt.
Das einzige reale
Problem ist die Kapselbildung, wobei meine Arbeitserfahrung bestätigt,
dass dies selten vorkommt. Risikofaktoren dieser Kapselbildung (verhärtete
Vernarbung im Umfeld des Silikonkissen) sind Hämatome, bakterielle
Kontamination... Um dies zu verhindern wird einige Stunden lang eine Dränage
angelegt um somit das wenige Blut, dass sich
im Umfeld der Prothese befinden könnte zu entfernen. Außerdem wird das
unter die Brustmuskulatur plazierte rauhe Silikonkissen vor der Implantation
mit einer antiseptischen Lösung gereinigt, und es werden einige Tage ein
Antibiotika verordnet.
Die Operation
Bei Frauen die noch nie schwanger gewesen sind werden die
Prothesen mittels einer Inzision in der Achselhöhle
hinter dem Brustmuskel plaziert. Dieses Verfahren weist mehrere Vorteile
gegenüber einer Implantation durch Inzision im Brustwarzenhof auf. An erster
Stelle ist die Narbe im Achselhöhlenbereich weniger sichtbar. An zweiter Stelle
bleibt die Brustdrüse unverändert. Außerdem bleibt die Prothese hinter den Muskel
plaziert so dass das optische Resultat natürlicher wirkt. Weiterhin schützt der
Brustmuskel vor einer Kapselbildung. Die Patienten möchten normalerweise
Prothesen die zu ihrem Körper angemessen sind (sichtbar die Brust vergrößern
aber nicht übertrieben). Um dies zu
erreichen benutze ich spezielle Messverfahren um die Prothesen an Statur und Brustumfang des Patienten
anzupassen und somit ein ideales Resultat zu erzielen.
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Bei Frauen die keine Narben in den Achselhöhlen wünschen
kann die Prothese außerdem mittels Einschnitt am Rand des Brustwarzenhofs
plaziert werden. Dies erlaubt weiterhin mögliche Korrekturen im
Brustwarzenhofbereich vorzunehmen.
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In eineinhalb Stunden kann die Brustvergrösserung bei
Vollnarkose vollzogen werden. Nach der Operation bedarf es eines stationären
Aufenthalts einiger Stunden bis maximal eine Nacht.
Postoperation
Das Resultat ist sofort ersichtlich. Die Operation
bedingt 3 bis 4 Tage lang Bettruhe zu halten. Danach ist es möglich Auto zu
fahren und zu arbeiten, ausgenommen es bedarf körperlicher Anstrengung, welche
mindestens 15 Tage vermeidet werden muss. Nach der Operation sind keine
Verbände nötig, sondern es reicht aus einen Büstenhalter der neuen
Körbchengröße zu tragen.