WADENIMPLANTATE

EINFÜHRUNG

Mit diesen Verfahren wird bestrebt eine Kontur zu erreichen als handle es sich um eine sportlich erarbeitete (Fahrrad, Steps) Wade. Die Implantate haben eine längliche Form und eine weiche Textur, sie sind also nicht starr.

Diese Implantate sind für Menschen gedacht die Missbildungen in diesem Bereich erleiden durch Krankheiten (z. B.Poliomyelitis, Neurologische Krankheiten)oder durch Unfälle (Traumatismus). Es ist auch für Patienten geeignet die trotz sportlicher Aktivitäten kein optimales Ergebnis erzielen.

 ANÄSTHESIE

Kann mit örtliche Betäubung und Beruhigungsmittel, mit Epiduralanästhesie oder mit Vollnarkose durchgeführt werden.

TECHNIK

Bei dieser Operation wird mittels einer Inzision in der Falte de Hinterseite des Knies ein Silikonkissen, zwischen der Haut und Wadenmuskulatur, wo wie vorher einen Hohlraum geschafft, angebracht.

POSTOPERATION

Es kann eines stationären, einnächtigen Aufenthalts bedingen. Es werden eins bis zwei Tage Bettruhe empfohlen. Einige Tage lang können sensiorelle Störungen und Beschwerden in der Wadenzone auftreten, sowie Hämatome und Anschwellen der Füße und wadene. Die Waden dürfen 4-7 Tage lang nicht belastet werden.

Während 4-6 Wochen dürfen sie keiner starken (z. B. sportlichen) Belastung ausgesetzt werden um so  eine Verschiebung der Implantate zu vermeiden.

 

Bei diesem Eingriff können folgende Probleme auftreten:

-          -          Hämatome

-          -          Infektion

-          -          Ausstoßen der Prothese

-          -          Verkapselung (Verhärtung um die Prothese herum)

-          -          Verschiebung: Normalerweise aufgrund frühzeitiger Belastung der Muskulatur